1. JOBXPEDITION bringt Licht in den Ausbildungs-Dschungel

1. JOBXPEDITION bringt Licht in den Ausbildungs-Dschungel
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Lahrer Mittelstand öffnet die Türen für Schülerinnen und Schüler

Den Schulabschluss vor Augen, stellt sich vor allem eine Frage: Wie soll es weitergehen? Viele Mädchen und Jungen haben Schwierigkeiten, sich für einen passenden Beruf zu entscheiden. Oft liegt das auch daran, dass sie nicht genügend Einblicke in die Praxis bekommen. Die Arbeitsgemeinschaft Lahrer mittelständischer Industrieunternehmen (ALMI) will das ändern. Darum lädt sie in den Osterferien zur 1. JOBXPEDITION in Lahr. 

Die JOBXPEDITION bietet ein bahnbrechendes Konzept. Statt sich über Tage oder Wochen in ein und demselben Unternehmen aufzuhalten, lernen die Schülerinnen und Schüler hier jeden Tag einen neuen Betrieb kennen. Vom 3. April an besuchen sie täglich ein anderes Unternehmen aus dem Pool der ALMI. Jeweils von 9 bis 16 Uhr bekommen die Jugendlichen dann einen detaillierten und komprimierten Blick in den spannenden Arbeitsalltag des Lahrer Mittelstandes. 

Obwohl auch andere Berufsfelder abgedeckt werden, liegt ein besonderer Fokus dabei auf Industrie-Berufen. Von A wie Anlagentechnik bis Z wie Zahnradfertigung bieten die Ausbildungsberufe ein umfangreiches Spektrum an zukunftsträchtigen Karrierechancen. Und obschon diese traditionell zu den Stärken der regionalen Industrie gehören, werden sie bei der Berufswahl zu oft übersehen. „Unsere technisch, gewerblichen Berufe bieten eine hervorragende Perspektive“, sagt Markus Kaufmann von der ALMI. „Viele unserer Mitglieder suchen hier händeringend nach talentiertem Nachwuchs. Das heißt, dass es nicht nur eine hervorragende Berufsausbildung gibt, sondern auch sehr gute Chancen, bei erfolgreichem Abschluss übernommen zu werden.“ Hier werden Arbeitsplätze geschaffen, hier werden Grundsteine für erfolgreiche Karrieren mit der Aussicht auf überdurchschnittliche Bezahlung und sehr gute Aufstiegschancen gelegt. 

Die JOBXPEDITION startet jeden Tag um 9 Uhr im jeweiligen Betrieb. Vor Ort gibt es dann ein individuelles Programm. Es dient weniger dazu, im Betrieb unterstützend tätig zu sein – wie etwa bei einem mehrwöchigen Praktikum –, sondern das Unternehmen und seine Mitarbeiter kennenzulernen. Bis 16 Uhr ist dann genug Zeit, die Firma und ihr Arbeitsumfeld zu erkunden. Ab 16 Uhr sind dann auch die Eltern der Safari-Teilnehmer eingeladen, das Unternehmen zu besichtigen. Täglich werden Betriebsführungen angeboten. 

Zum Abschluss der Woche gibt es noch ein großes Event im Schlachthof in Lahr, zu dem alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler eingeladen sind. Nach der JOBXPEDITION können die Schülerinnen und Schüler sich dann für ihren bevorzugten Job bewerben. Das Tolle daran: Alle Teilnehmer der JOBXPEDITION haben bei der nächsten Einstellungsrunde eine Einladung zum Vorstellungsgespräch garantiert. Die JOBXPEDITION ist so nicht nur eine tolle Möglichkeit, den Arbeits-Dschungel zu erkunden. Sie baut auch eine feste Brücke und öffnet das Tor zum Wunscharbeitgeber. Das gab es so noch nie!

Die ALMI und alle teilnehmenden Unternehmen freuen sich schon jetzt auf die Veranstaltung. Wer sich für die JOBXPEDITION interessiert, kann sich unter www.jobxpedition.de weiter informieren oder bewerben.

Wann?

Die 1. JOBXPEDITION findet vom 3. bis 6. April 2018 in 15 Lahrer Industrieunternehmen statt. Die Expedition dauert täglich von 9 bis 16 Uhr. Um 16 Uhr startet dann eine Betriebsführung, zu der auch die Eltern der Teilnehmer eingeladen sind. Am Freitag, 6. April, gibt es zusätzlich ein Abschlussevent für alle Expeditionsteilnehmer im Schlachthof in Lahr.

Wo?

Diese Unternehmen nehmen an der JOBXPEDITION 2018 teil:
BOD Badische Offsetdruck Lahr GmbH
Carl Padberg Zentrifugenbau GmbH
Druckhaus Kaufmann GmbH & Co. KG
Eichner Baugesellschaft mbH
fs-Etiketten GmbH
GALVANOFORM Gesellschaft für Galvanoplastik mbH
Leser GmbH
NELA Brüder Neumeister GmbH
Nestler Wellpappe GmbH & Co. KG
POLAR-FORM Werkzeugbau GmbH
Richard Stihler

Kick-off Pressekonferenz der ALMI JOBXPEDITION am 17. Januar 2018 bei NELA

Foto: J. Braun, Lahrer Zeitung