Machen Sie das Unsichtbare sichtbar und sichern Sie so Ihre gesamte Produktion durch objektive Daten und höchste Präzision.
Die Oberflächenprüfung (oder Oberflächeninspektion) ist eine zentrale Disziplin der automatischen optischen Inspektion (AOI) und dient der Fehlerdetektion an Stirn-, Seiten- und Mantelflächen von Serienteilen. Sie fungiert als unermüdlicher Gutachter, der nicht nur Fehler findet, sondern die gesamte Produktion durch objektive Daten und höchste Präzision absichert.
100%-Prüfung und Prozesssicherheit: Die automatische 100%-Prüfung eliminiert sämtliche Risiken der manuellen, stichprobenartigen Sichtkontrolle.
Wirtschaftlichkeit und Effizienz: Ein hoher Durchsatz von bis zu 100.000 Teilen pro Stunde sowie geringe Rüstzeiten unterstützen die Effizienz Ihrer Produktion.
Qualitätsnachweis und Wettbewerbsvorteil: Die Ergebnisse der visuellen Kontrolle werden automatisch dokumentiert und erfüllen etablierte Standards.
Ob spiegelndes Metall, elastische O-Ringe oder hochkomplexe Brennstoffzellen: Jedes Material stellt eigene Anforderungen an die Qualitätssicherung. Wir kombinieren die richtige Beleuchtung, Sensorik und Software, um das vermeintlich Unsichtbare sichtbar zu machen.
Präzision zwischen Kosmetik und Struktur.
Kosmetischer Makel oder qualitätsrelevanter Schaden? Die automatische, optische Oberflächenkontrolle liefert eine klare Bewertung. Objektiv, reproduzierbar und in Echtzeit.
Kratzer, Riefen und Schlagstellen werden durch gezielte Dunkelfeldbeleuchtung sicher erkannt. Flaches Streiflicht verstärkt Kantenreflexionen und Vertiefungen, sodass selbst feine Beschädigungen zuverlässig detektiert werden.
Rattermarken auf Hochglanzoberflächen machen wir mit verschiedenen Technologien sichtbar. Dabei analysieren wir minimale Schattenverläufe und erkennen selbst feinste Welligkeiten, die mit klassischer Bildverarbeitung kaum erfassbar sind.
Rost und Verfärbungen lassen sich dank homogener Dombeleuchtung eindeutig identifizieren. Diffuses Licht reduziert Störeinflüsse und hebt materialbedingte Oberflächenveränderungen klar hervor.
Spanrückstände in Bohrungen und Nuten erfassen wir mit einer 360°-Mantelflächenprüfung. So wird auch in schwer zugänglichen Innenbereichen eine vollständige und zuverlässige Inspektion sichergestellt.
Präzision dort, wo Material nachgibt.
Weiche Elastomere, komplexe Geometrien und empfindliche Trennkanten machen O-Ringe und Dichtungen zu anspruchsvollen Prüfobjekten. Unsere Systeme sind genau darauf ausgelegt. Komplexe Texturen, Fließlinien und Materialschwankungen bewertet unsere VisionCheck-Software mithilfe von Deep Learning. Das KI-Modul klassifiziert selbst feine Variationen zuverlässig.
Defekte an der Trennkante (Parting Line) werden durch gezielte Mehrebenen-Beleuchtung zuverlässig sichtbar. Unsere Beleuchtungskonzepte minimieren störende Reflexionen und heben Grate, Einzüge oder Unregelmäßigkeiten klar von der Oberfläche ab.
Verborgene oder geschlossene Risse lassen sich durch mechanische Verformung sicher detektieren. In unseren getakteten Systemen werden Bauteile gezielt gedehnt oder gequetscht, sodass kritische Risse für die Kamera eindeutig erkennbar werden.
Zuverlässigkeit bei ästhetischen und funktionalen Anforderungen.
Bei Kunststoffteilen entscheidet die frühzeitige Erkennung kleinster Defekte über Produktsicherheit, Ausschussquote und Reklamationen. Die optische Prüfung stellt sicher, dass nur funktionsfähige und sichere Bauteile in den weiteren Prozess gelangen.
Grate, Überspritzungen und scharfkantige Übergänge werden zuverlässig erkannt, sodass potenzielle Verletzungs- und Funktionsrisiken frühzeitig ausgeschlossen werden können.
Oberflächenfehler auf glänzenden oder transparenten Kunststoffen lassen sich materialgerecht erfassen, wodurch Kratzer, Einfallstellen oder Schlieren eindeutig bewertet werden.
Fließlinien und Oberflächenunterschiede werden sicher analysiert, um Abweichungen klar vom zulässigen Materialbild zu trennen.
Geometrische Abweichungen an funktionalen Bauteilbereichen werden präzise geprüft, damit Maßhaltigkeit und Funktionssicherheit im weiteren Einsatz gewährleistet bleiben.
Sicher entscheiden bei porösem Material.
Bei Sinterteilen ist nicht jede Unregelmäßigkeit ein Ausschussgrund. Entscheidend ist die präzise Unterscheidung zwischen zulässigem Materialgefüge und qualitätsrelevantem Schaden, um Fehlbewertungen, unnötigen Ausschuss und spätere Bauteilausfälle zu vermeiden.
Kantenausbrüche und topologische Schäden werden mithilfe von Shape-from-Shading dreidimensional erfasst, sodass geometrische Abweichungen und Ausbrüche eindeutig bewertet werden können.
Lunker und offene Hohlräume lassen sich durch die Kombination aus Shape-from-Shading und Dunkelfeld sicher analysieren, um echte Defekte zuverlässig vom materialtypischen Porengefüge zu unterscheiden.
Feinste Risse unterhalb der optischen Auflösung werden über eine integrierbare Resonanzprüfung oder ergänzende passende Technologien detektiert, bei der das Frequenzspektrum selbst kleinste innere Brüche sichtbar macht.
Schonendes Handling und kontrollierte Absortierung stellen sicher, dass empfindliche Sinterteile während der Prüfung nicht beschädigt werden und auch bei hohen Stückzahlen prozesssicher verarbeitet bleiben.
In der Praxis treten Fehler selten isoliert auf. Die optischen Inspektionssysteme von NELA erkennen unterschiedliche Fehlertypen auch in Kombination und unter realen Produktionsbedingungen.
Manuelle Sichtprüfung stößt bei heutigen Durchsätzen, Qualitätsanforderungen und Haftungsrisiken an klare Grenzen. Automatisierte optische Oberflächenprüfung ist deshalb kein technisches Upgrade, sondern eine strategische Entscheidung für Sicherheit, Stabilität und Vertrauen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Sicherheit entsteht durch absolute Verlässlichkeit.
Jedes einzelne Teil wird vollständig, objektiv und reproduzierbar geprüft. Automatisierte optische Prüfsysteme eliminieren menschliche Einflussfaktoren wie Ermüdung oder Tagesform und sorgen für eine gleichbleibend hohe Prüfqualität und reduziert zuverlässig Schlupf. Fehlerhafte Teile gelangen nicht unbemerkt in den weiteren Prozess oder zum Kunden. Gerade bei sicherheitskritischen Anwendungen ist diese Verlässlichkeit existenziell.
Qualität darf Geld kosten, aber nicht verbrennen.
Hohe Stückzahlen lassen sich auch bei anspruchsvollen Prüfaufgaben effizient bewältigen. Große Durchsätze, kurze Rüstzeiten und eine adaptive Bewertung sorgen dafür, dass Qualität nicht auf Kosten der Wirtschaftlichkeit geht. Gleichzeitig wird unnötiger Pseudoausschuss reduziert. Gutteile bleiben im Prozess, wodurch unnötiger Materialverlust vermieden und Ressourcen geschont werden.
Ohne Dokumentation ist Qualität nicht belegbar.
Alle Prüfergebnisse werden automatisch dokumentiert und sind jederzeit nachvollziehbar. Damit entsteht ein belastbarer Qualitätsnachweis, der sowohl für die interne Prozessoptimierung als auch gegenüber Kunden, Auditoren und Partnern nutzbar ist. Normen, Spezifikationen und kundenspezifische Anforderungen lassen sich zuverlässig belegen und dauerhaft absichern.
Gute Prüfungen schützen Produkte, Marken und Menschen.
Makellose Oberflächen sind mehr als ein optisches Detail. Sie prägen die Wahrnehmung hochwertiger Produkte, verhindern Reklamationen und schützen Endanwender vor Verletzungsrisiken. Die automatisierte Oberflächenprüfung erkennt kritische Abweichungen, bevor sie Vertrauen zerstört oder Imageschäden verursacht.
Je nach Material, Oberfläche und Fehlertyp kommen bei NELA spezialisierte Prüfverfahren zum Einsatz, die die klassische Bildverarbeitung deutlich erweitern.
3D-Topologieanalyse für hochglänzende und anspruchsvolle Oberflächen
Lückenlose Prüfung von Bohrungen, Nuten und rotationssymmetrischen Bauteilen
Extrem kurze, präzise gesteuerte Lichtimpulse verhindern Bewegungsunschärfen. Voraussetzung für zuverlässiges Messen bei bis zu 100.000 Teilen pro Stunde.
Zuverlässige Defektauswertung mit unserem TOPside-Sensor mit Auflicht.
Detektion feinster Risse unterhalb der optischen Auflösung und ergänzende Materialprüfung bei elektrisch leitfähigen Bauteilen
Ob hohe Stückzahlen, komplexe Geometrien oder empfindliche Bauteile. NELA bietet modulare Prüfsysteme, die sich flexibel in bestehende Produktionsumgebungen integrieren lassen.
Maximale Prozessruhe hoher Durchsatz
Ideal, wenn Sie sehr hohe Prüfanforderungen haben und dabei extrem stabil und sehr schnell prüfen wollen.
Hoher Durchsatz lange Autonomiezeit
Ideal für die optische Inspektion von länglichen, zylindrischen Serienteilen, die kontinuierlich geprüft und zuverlässig sortiert werden müssen.
Präzises Handling höchste Detailtiefe
Für komplexe Teile, besonders anspruchsvolle Prüfstellen oder Situationen, in denen das Bauteil gezielt positioniert oder sogar verformt werden muss (z. B. elastische Teile).
Schnelle Integration klare Schnittstellen
Die kompakten Sensoreinheiten aus Kamera und abgestimmter Beleuchtung lassen sich über gängige Standardschnittstellen in Ihr System integrieren und liefern sofort verwertbare Prüfergebnisse.
Prüfprogrammbasierte Logik modular
VisionCheck ermöglicht den Aufbau individueller Prüfprogramme, reduziert Pseudoausschuss durch adaptive Oberflächenalgorithmen und integriert sich nahtlos in bestehende optische Prüfanlagen.